Museumscheck Hamburg: Das Hamburg Museum und Social Media

Es ist 2014 und Zeit für etwas Neues hier auf dem Blog. Hamburg hat viele Museen, das Angebot ist überwältigend für jeden Kulturfan. Da ich jetzt seit knapp einem Jahr hier wohne möchte ich nun in Zukunft eine kleine Serie starten. Ich nehme (kurz und knapp) Hamburgs Museen und Ausstellungshäuser  und die Lupe. Der Fokus liegt natürlich auf Social Media. Wie sind die Häuser im Social Web aktiv? Wie sieht die Kommunikation aus und gibt es Angebot für Fans und Follower im realen Museum.

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Hamburg Museum, Foto: Sebastian Hartmann

Den Start bildet das Hamburg Museum, dass ich neulich mit meiner Freundin und 2 Kolleginnen besuchte. Auf dem Blog #SocialLivingHamburg berichtete ich bereits vom Besuch in der Ausstellung „Hamburg im 20. Jahrhundert“. Bereits vor 2 Jahren gab ich im Museum einen Workshop zum Thema Social Media. Seitdem ist einige Zeit vergangen und die Aktivitäten des Hauses sind voran geschritten. Nach meinem Vortrag wurden hier viele Ideen entwickelt, die auch im Museum sichtbar sind.

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Twitterwall zur Nacht der Museen 2013 im Hamburg Museum

2013 gab es bei der Nacht der Museen eine besondere Aktion.Im Vorfeld wurden Twitterer vom Museumsdienst Hamburg dazu aufgerufen, ihre Erlebnisse der Museumsnacht live übers Smartphone zu twittern, Tipps für die Besucher zu geben und ihre Meinung zur Veranstaltung kund zu tun. An vielen Orten wurden Twitterwalls aufgestellt um die Beiträge sichtbar zu machen. Das Museum selbst ist auch äußerst aktiv auf Twitter und leistet eine gute Kommunikationsarbeit im Netzwerk.

So veranstaltete das Museum bereits mehrfach einen TweetUp (unter anderem in der Museumsnacht 2013 und bei der Social Media Week Hamburg), um die User durch die Ausstellungen zu führen. Dem Ruf des Museums in die Offline-Welt folgten viele Twitterer, die dann in Echtzeit von ihrer Tour auf Twitter berichteten. Für Technologie-Fans gibt es zudem in der Dauerausstellung ein zusätzliches Gimmisck: Viele der Objekte sind mit QR-Codes versehen, die auf weiterführende Inhalte auf Wikipedia verweisen. Soweit ich weiß, ist es das erste und eine der wenigen Museen, die einen solchen Ansatz wählen, um Smartphone-Nutzern einen Mehrwert beim Rundgang auf diese Weise zu bieten.

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Wikipedia-Artikeln zu Exponaten, Dank QR-Codes direkt auf’s Smarthone


Neben dem Twitter-Account betreibt das Museum ebenfalls eine Facebook-Fanseite. Die Schlagzahl an Postings ist hier sehr hoch – jeden Tag gibt es hier einen Beitrag mit unterschiedlichen Inhalten. Natürlich geht es hier vor allem und die Ausstellungen und den Content drumherum. Es gibt Fotoalben vom Ausstellungsaufbau, von Veranstaltungen und Aktionen. Aber auch „artverwandte und nicht direkt museale Themen wie zum Beispiel die Wahl des besten Franzbrötchens haben hier ihren Platz.

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Facebook-Seite des Hamburg Museums.

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Wahl: „Das beste Franzbrötchen“ im Hamburg Museum

Ich bin gespannt, wie sich die Social Media-Aktivitäten in naher Zukunft weiter entwickeln werden. Für Facebook würde ich mir einmal ein zwei größere Aktionen wünschen. Thematische Erzählstränge, Beitragsfeature, aufgreifen von aktuellen Themen im Internet und in Hamburg und warum nicht mal etwas zum Mitmachen? Ideen und Ansätze gibt es bei ein solch tollen Stadt wie Hamburg sicherlich.

2 Kommentare

  1. Interessant, danke für diesen Start in eine vielversprechende Serie – das mit Wikipedia habe ich so auch noch nicht gesehen!

    1. gerne gerne Marlene🙂 Der nächste Check kommt bestimmt! Schon bald. Und das mit Wikipedia sollte häufiger genutzt werden🙂

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