Wie die Alten sungen, so zwitschern die Jungen: Der 01.02. ist #followamuseum-Day auf Twitter

Justin Bieber tut es, Barack Obama ebenfalls, Boris Becker ist mit dabei genau wie Matthias Schweighöfer. Aber auch Millionen andere Bands, Schauspieler, Sportler, Parteien, Städte, Firmen, Zeitungen, Fernsehanstalten und und und. Alle zwitschern mit und nutzen den Microblog Twitter täglich, um der Welt kurz und knapp etwas mitzuteilen. 140 Zeichen maximal, Hashtags, Links, gewandte Worte und auf den Punkt das Wichtigste tippen, bevor er als Tweet in die Welt entlassen wird. Und erreichen damit Tausende bis Millionen User. Doch was kann dieses Social Media-Tool für die Vernetzung und direkten Kommunikation eigentlich leisten. Oder auch (wie es die Tage mal wieder als Frage geschrieben stand): Warum sollte ein Museum Twitter für sich nutzen???

Zugegeben ist Twitter kein wirklich neues Thema. Auch nicht für Museen in Deutschland (über 130 Einrichtungen twittern bereits). Und international schon mal gar nicht. Aber gerade in letzter Zeit lese ich immer mehr, wie deutsche Museen Twitter anwenden und die Möglichkeiten des Netzwerks ausloten. Dies freut mich sehr – da wie in der Social Media-Welt bekannt und oft proklamiert – Twitter das meiste Online-Marketing-Potential vor allen Dingen gegenüber Facebook hat. Es schneller, unmittelbarer, offener, kommunikativer, lukrativer. Mitunter war dies sicherlich ein Grund, warum ich für das Neanderthal Museum Anfang 2010 Mr.N, den Neanderthaler, in die Echtzeit holte und ihn fortan bei Twitter sprechen ließ. Doch es insgesamt noch Luft nach oben.

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Startseiten-Screen der followamuseum.com-Website zur Premiere der Twitter-Aktion im Jahr 2010

Deswegen sei dieses Blogpost einer speziellen Aktion gewidmet, die darauf zielt, innerhalb von Twitter auf aktive Museen aufmerksam zu machen. Am 1. Februar geht es seit dem Jahr 2010 mit dem #followamuseum-Day auf Twitter darum, seinen Kontakten auf Twitter Museumsaccounts dort zu empfehlen, wo das Mitlesen besonders Spaß macht, unterhaltsam oder informativ ist. In den vergangenen Jahren konnten so die Museen zum teil starke Zuwächse an Followern verzeichnen und erreichten fortan noch mehr Museums- und Kulturinteressierte in einem Netzwerk, wo Tweets auch mal gerne eine ungeahnte Reichweite bekommen können. Durch die vermehrte Verwendung des Hashtags #followamuseum steigt die Chance, dass das Thema „Trending Topic“ wird und somit auch Twitterer, die nicht in erster Linie Museumsfans sind, auf zwitschernde Museen aufmerksam werden. Womit ein entscheidener Grundstein für das Erreichen neuer Zielgruppen gelegt wird.

Also: Alle, die das hier lesen, bei Twitter aktiv sind und ein paar gute und gut gemachte Museumspräsenzen dort kennen, sollten passenderweise heute (!) diese all ihren Kontakten empfehlen. Natürlich ist dies auch an jedem #ff, dem „Follow Friday“, gern gesehen. Was abzuwarten bleibt: Lassen sich irgendwelche Museen etwas Spezielles für diesen Tag auf Twitter einfallen? Einige Aktionen wurden bereits im Vorfeld angekündigt. Zum Beispiel vom Museum Körnigreich in Dresden oder auch vom Deutschen Historischen Museum Berlin, wo ein „MuseUp“ stattfinden wird. Was ein „MuseUp“ ist und welche Bedeutung auch ein „TweetUp“ oder „KultUp“ haben kann, dazu gibt es was im nächsten Blogpost.

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