My Mercedes-Benz Museum: Mit der Facebook-App eine eigene Auto-Schau kuratieren

Vor einiger Zeit erweiterte das Mercedes Benz-Museum, Stuttgart, sein Angebot von integrierten Apps auf Facebook um „My Mercedes-Benz Museum“. Über die auf der Fanseiten zu erreichende Anwendung kann ab sofort jeder User seine eigene Fan-Kollektion aus einem vielfältigen Modell-Angebot zu verschiedenen Themenbereichen zusammenstellen.

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Startseite der „My Mercedes-Benz Museum“-Facebook-App, die über die Fanseite des Museums zu erreichen ist

Was kann die FB-App des Mercedes Benz-Museum denn genau?

  • Der User kann aus 4 Ausstellungsthemen eine Kollektion mit 3 Automobil-Modellen in einer Galerie zusammenstellen. Dabei enthält jedes Thema spezifische Modell-Typen.
  • Auch das Anlegen eines Top-Favoriten ist möglich. Hier kann man sein Lieblingsmodell direkt mit seinem Profil in der App verbinden (ich wählte – wie auf dem Screenshot oben zu sehen – das 300 SL Coupé)
  • Wer mehr über ein Auto erfahren will, bekommt beim Aufrufen der einzelnen Modelle in den Ausstellung weitere Infos zur Hstorie, Verlinkungen zu Youtube-Videos, technischen Daten und vieles mehr.
  • Desweiteren wird auf der Startseite Facebook-Nutzer angezeigt, die die App ebenfalls verwenden um eigene Galerien zusammen zu stellen. Dabei wird auch der „Rang“ des eigenen Profils angezeigt (bei mir wird Rang 20 angezeigt).
  • Über die Funktion Top-Nutzer und Top-Modelle werden besonders aktive Nutzer gelistet und die Modelle aufgezählt, die am meisten Verwenung fanden.
  • Zuletzt gibt es auf der Startseite ebenfalls Modell-Vorschläge, die Anreize zum Zusammenstellen von neuen Kolelktionen geben.
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Einzelansicht eines Ausstellungsexponates in der „My Mercedes-Benz Museums“-App

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Galerieansicht von Ausstellungsexponaten in der „My Mercedes-Benz Museums“-App

Was kann die FB-App des Mercedes Benz-Museum nicht?

  • Die Darstellung der zusammen gestellten Kollektionen ist leider bislang auf die Galerie-Ansicht mit Fotos begrenzt und noch keine interaktiven Darstellungsformen erkennbar.
  • Leider ist die Auswahl bei allen „Ausstellungen“ auf 3 Autos begrenzt. Auch beim Spektrum der Modelle ist noch „Luft nach oben“.
  • Das Abrufen der Museums-FB-App ist leider über die Facebook-App für Smartphones nicht möglich. Schade. Da die Anwendung sicherlich für unterwegs ein netter Zeitvetreib ist.

Ein (erstes) Fazit zur Facebook-App:

Bemerkenswert ist, dass das Mercedes-Benz Museum als erstes Museum auf Facebook überhaupt einen virtuellen Ableger als FB-App bereitstellt. Die App geht über die regulär geposteten Inhalte hinaus und ist im Grundsatz als „Soziale Anwendung“ auch für den Austausch der Fans untereinander angelegt. Sie ist zwar spielerisch und setzt auf die Ambition der Fans mit den Lieblingsmodellen ein eigenes kleines Mercedes-Benz Museum zusammen zu stellen. Dennoch ist, wie oben bereits erwähnt, die bisher gelaunchte FB-App noch ausbaufähig – sowohl inhaltich, als auch technisch. Beides, um den Mehrwert für den User zu steigern.

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