The El Greco Diary: Mit @dennishorn und El Greco-App auf QR-Code-Jagd

Seit Wochen stand bereits der Plan. Ich wollte die El Greco-App endlich einmal testen. Nur fehlte mir bislang die passende Gelegenheit. Diese ergab sich gestern spätnachmittag nach einem voriger Twitter-Mailerei mit Dennis Horn, den ich u.a. vom Eins Live-Nerd-Blog kannte. Und ich kannte seine Einstellung zu QR-Codes (die ja einen Teil der El Greco-App ausmachen): Er hielt nicht so viel davon😉 Deswegen war ich auf den gestrigen Abend doppelt gespannt.

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Die El Greco-App mit QR-Code-Rallye durch Düsseldorf. Für iOS und Androis

Aber der Reihe nach: Dennis und ich verabredeten uns an der Heinrich-Heine-Allee für die El Greco-Smartphone-Tour. Via SMS schrieb ich ihm zuvor, er solle sich schon einmal die App downloaden. Gesagt getan. Angekommen in der Düsseldorf City ging es direkt los. Vor einem der vielen El Greco-Banner stoppten wir kurz und ich gab den ersten Input zur Ausstellung, der Bildpaten-Aktion und was ich für den Abend geplant hatte. Natürlich sollte es nicht nur um die App gehen. Ein Museumsbesuch war ebenfalls angedacht.

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Dennis Horn beim Scannen eines El Greco-QR-Codes am Kaufhof-Schaufenster

Am Kaufhof ging es dann los. Nachdem die App auf dem Bildschirm war, wurde erstmal durch’s Menu gezappt. Ausstellungs- und Museumsinfos, der Audioguide für vor Ort oder daheim und noch die QR-Code-Schnitzeljagd. Eine Google-Karte zeigte an, wo sich die QR-Codes in Düsseldorf befinden. Viele davon in der Innenstadt. Da die App einen integrierten Scanner enthält, legte Dennis direkt los. In Bruchteil einer Sekunde wurde der QR-Code – der im Übrigen nicht schwarz-weiß ist, sondern mit dem gescannten El Greco-Werk halbtransparent unterlegt ist -erkannt und das Bild schaltete sich frei (offenkundig war Dennis von der kurzen Zeitdauer des Scannens gleichermaßen überrascht wie enttäuscht. Der Moment der Suche des Scanners fehlte ein wenig. Aber nun gut, nix gegen Schnelligkeit ;-)). Auf einer 12-quadratischen Fläche, die an ein Memory-Puzzle erinnert, wurde das erste Bild freigelegt. Wer nun mehr erfahren will, klickt auf das Bild und es kommen Text, Audiospur und das, was der Bildpate zu seinem El Greco-Werk erzählt, per Video zum Vorschein. Zufälligerweise war der erste Scann das Patenbild von Mike Litt, einem Kollegen von Dennis bei Eins Live.

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Dennis Horn beim Scannen eines El Greco-QR-Codes in den Schadow-Arkaden

Weiter ging’s Richtung Schadow-Arkaden. Dort sollte sich laut App ein weiterer QR-Code befinden. Da es aber kein direktes Navi innerhalb der App gab, nahmen wir den zweitbesten Eingang der Shopping-Mall und bannten uns den Weg durch die Gänge. In der Mitte erblickten wir dann eine Säule mit dem zweiten QR-Code. Zack, wieder gescannt, das zweite Bild im El Greco-Puzzle freigeschaltet. In den Arkaden rief Dennis direkt einmal die Audiospur zum Bild auf. Der klassisch ausgerichtete, gesprochene Bildbeschreibungstext lief parallel zur Vollbildansicht; und das ohne Ruckler, Stopper oder Wartezeit. Test bestanden.

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Nach dem Scannen des QR-Codes öffnete sich in der App eine Bildinfo mit Audiospur

Von der einen zu anderen Mall. Das Sevens auf der Kö war der nächstgelegene Standort, von wo wir auch eine gute U-Bahn-Anbindung zum Ehrenhof hatten. Denn in die Ausstellung sollte es nach drei Scann-Eroberungen gehen (wer alle 12 Bilder aufsuchen will, sollte sich schon einen ganzen Nachmittag Zeit nehmen). Auf dem Weg über die Königsallee sprachen Dennis und ich noch über den Audioguide und Sprache ansich, wie man mit Worten erzählen, vermitteln und gestalten kann. Sehr spannend, da sich die Medien Museum, Radio und Social Web dann doch sehr ähnlich sind.

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El Greco-Wand in der Sevens-Mall – aber ohne QR-Code (?!)

Im Sevens angekommen steuerten wir die linke Seite an. Schon beim Hereintreten sahen wir die blaue El Greco-Wand mit dominierendem Kunstprint neben dem Desigual-Shop. Das besondere war aber hier, dass durch mehrere Guckfenster im Dunkeln Bilder und kein QR-Code versteckt waren. Kein QR-Code. Hmm. Wo war er bloß? Auf selbiger Etage war weit und breit nichts zu entdecken. Ein Blick auf die Google-Karte der App zeigte als Standort den Saturn im Sevens an. Folglich ging es dann mit der Rolltreppe eine Etage hoch. Nach kurzer Nachfrage bei der erstbesten Security-Kraft wurden wir zu einer Dame am Info-Schalter gebeten. Doch auch hier wurden wir nicht schlauer, auch nicht nach einem Anruf der doch sehr netten, engagierten Info-Dame bei der Geschäftsleitung. Vielleicht waren wir auch ganz falsch? Wir beschlossen kurzer Hand im Untergeschoss zu schauen und danach langsam Richtung Museum auf zu brechen (Es war mittlerweile fast 20 Uhr). Leider fanden wir zwischen Bubble Tea und Berliner Imbiss keine weitere QR-Code-Trophäe. Wer weiß, ob wir sie nicht einfach übersehen haben.

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Ein weiterer El Greco-QR-Code in einer Düsseldorfer Einkaufs-Mall

El Greco auf Plakaten, Bannern, Wänden, dem Smartphone… alles zwar schön und gut, aber in der Kunst geht doch nichts über Originale. Und so besuchten wir zum vorläufigen Abschluss des Abends die Ausstellung im Museum Kunstpalast. Einmal den Bildpatenausweis vorgezeigt ging es zu El Greco. Wir merkten schnell, dass nicht nur wir am langen Donnerstag diese Idee hatten. Das Museum war voll, viele Besucher strömten durch die Räume. So flanierten wir ca. eine Stunde zwischen Laokoon, Jakobus und Co. bevor es dann zum Ausklang ins Caffe am NRW-Forum ging. Dort ließen wir noch ein wenig die gesehenen Werke im Kunstpalast – von der Installation im Eingangsbereich bis hin zu El Greco und die modernen Künstlern in der Gegenüberstellung –  Revue passieren.

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Dennis Horn vor dem Museum Kunstpalast Düsseldorf

 

Dennis resumierte noch einmal, was ihm gefallen hat und danach – das musste natürlich auch sein – ging es wiederum um das, was ihn und mich verbindet: Internet, Web und Social Media.

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Twitter-Feedback nach der El Greco-QR-Code-Tour

#ilike #nerdtalk #schönwars

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