„The Museum Of Me“ – Wie Intel jeden Facebook-User zur individuellen, virtuellen Ausstellung macht

Jeder, der ein Facebook-Profil hat, sammelt in der Laufe der Zeit Daten, Posts, Fotos, Kontakte, Fanseiten, Links und so weiter. Es ist ein Echtzeitmedium, wo ein Überblick auf Dauer geschweige denn ein Arcchiv nahezu unmöglich ist. Doch jetzt hatte Intel eine PR-Idee mit musealem Gedanken. Auf der Website www.museumofme.intel.com kann jeder Facebooker nach Erlauben des Zugreifens auf das Profil per Anwendung erleben, was mit neuer Technologie alles möglich ist.

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Screenshot der Facebook-Anwendung von Intel „The Museum of Me“

Aus der angehäuften multimedialen Datenmenge von einem selbst kreiert Intel Kurzfilm mit einem Gang durch eine Ausstellung – das ausgestellte Kulturgut: Ausgewählte Inhalte des Facebookers selber. Es entsteht das 3 1/2 Minuten Video „The Museum Of Me“.

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Auszug aus dem „The Museum of Me“-Film meines Facebook-Profils

Intel verbindet hier äußerst professionell eine Idee der Verbindung von Social Web und Kultur. Genauer nutzt es den von Andy Warhol formulierten Wunsch eines Jeden von „15 Minuten Ruhm“, den man mit einem Klick und dem virtuellen Gang durch seine eigene, für sich persönlich erstellte Facebook-Profil-Ausstellung erfüllt bekommt. Zugegebenenmaßen sind es nur um die 3 1/2 Minuten, jedoch fasziniert das Video, weil es unglaublich gut gemacht ist. Leider läßt es sich nicht teilen/retweeten/… Schade eigentlich, da man es so mit Screencast aufnehmen (oder online mit Screencast-O-Matic.com (Danke für den Tipp an Frank Tentler, zu „The Museum of You“ bereits gebloggt hat)) und via Youtube hochladen muss, um es langfristig „festzuhalten“.

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Auszug aus dem „The Museum of Me“-Film meines Facebook-Profils

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Auszug aus dem „The Museum of Me“-Film meines Facebook-Profils

Das „The Museum of Me“ erinnert mich an einen Teil einer Ausstellung im ZKM, den Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe. Leider habe ich es persönlich nie ausprobiert, aber mir wurde erzählt, dass man dort sein iPhone in eine Dockstation stecken konnte. Mittels Software wurde aus den Inhalten des Smartphones ein multimediales Kunstwerk berechnet. Der Wow-Effekt soll ebenso groß gewesen sein, wie bei „The Museum of Me“. Ich hoffe, dass ich alsbald noch ein Foto aus dem ZKM finde, das ich dann hier ergänzen werde.

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